AV und IT Consulting für moderne Arbeitswelten
Der Besprechungsraum ist das letzte Gerät, das niemand proaktiv managed.
Wir standardisieren die Meetingspaces von Konzernen, Institutionen und Hochschulen. Gemeinsam mit Ihnen, nahtlos integriert in Ihre bestehende IT Infrastruktur.
Hardware, Software, Prozess
Warum Standardisierung selten skaliert
Wenn Sie einen Besprechungsraum ausstatten, denken Sie in Geräten: Display, Kamera, Mikrofon, Steuerung. Für einen einzelnen Raum ist das richtig. Für zweihundert Räume an mehreren Standorten reicht es nicht. Dann entscheidet nicht mehr die Technik im einzelnen Raum, sondern die Regeln, nach denen alle Räume entstehen und betrieben werden.
Aus unseren Projekten wissen wir, wie sich der Aufwand tatsächlich verteilt: rund 10 Prozent Hardware, 30 Prozent Software und 60 Prozent Prozess. In der Branche wird meist umgekehrt gerechnet, 80 Prozent Hardware, 20 Prozent Software. Für den Prozess bleibt nichts übrig. Genau dort scheitern die meisten Standards.
In einem unserer größten Standardisierungsprogramme war die Hardware nach vierzehn Tagen ausgewählt. Die übrige Projektzeit galt den Raumkategorien, der Steuerlogik, dem Betriebskonzept, dem Rollout und der Übergabe an die IT. Das ist der Teil, der über Erfolg oder Misserfolg eines Standards entscheidet.
Wenn Sie für zweihundert Räume nach einer Meetingraum Lösung suchen, brauchen Sie kein weiteres Produkt. Sie brauchen einen Standard und einen Prozess, der ihn an jedem Standort durchsetzt. Beides entwickeln wir gemeinsam mit Ihnen.
Sie haben bereits einen Standard.
Und trotzdem sieht jeder Standort anders aus.
Fast jeder unserer Kunden hat zu Beginn bereits eine Form von Standard. Ein Dokument, eine Geräteliste, oft einen Musterraum, den alle gesehen haben. Trotzdem sieht der Raum in Hamburg anders aus als der in München und der im dritten Stock anders als der im ersten.
Das liegt selten am Standard selbst. Es liegt an drei Dingen, die nicht beachtet wurden.
Der Standard beschreibt Geräte statt Entscheidungen.
Eine Geräteliste sagt, was gekauft wird. Sie sagt nicht, warum diese Raumgröße genau diese Kamera bekommt und die nächstgrößere eine andere. Wer die Begründung nicht kennt, weicht beim ersten Sonderfall ab. Und Sonderfälle gibt es an jedem Standort.
Niemand ist zuständig, wenn abgewichen wird.
Jede Abweichung ist für sich genommen nachvollziehbar. Der Raum war schmaler, der Elektriker war schon da, der Bereichsleiter wollte den größeren Bildschirm. Sichtbar wird der Schaden erst in der Summe und dann hat ihn niemand verursacht.
Der Standard kennt den Betrieb nicht.
Ein Standard, der beschreibt, wie ein Raum gebaut wird, aber nicht, wie dieser Raum überwacht, gepatcht und in fünf Jahren ersetzt wird, hält genau bis zur Abnahme.
Zusammenarbeit mit der IT
Medientechnik gehört in die IT.
Ein Besprechungsraum müsste ein Endgerät im Netz sein. Mit Identität, Patchstand, Monitoring und Lebenszyklus, so wie jedes Notebook im Unternehmen.
Bisher ist der Besprechungsraum das fast nirgends. Die Medientechnik Branche verkauft Anlagen. IT Systemhäuser verkaufen Raumkonzepte. Wer bei einem großen Systemhaus nach Besprechungsräumen sucht, findet hybride Meetings und Nutzerakzeptanz. Was dort fehlt, sind die Begriffe, mit denen dieselbe Firma über Notebooks spricht: Bestand, Lebenszyklus, Patchstand, Ticket, Betriebsübergabe.
Ein Notebook bekommt ein Update. Ein Besprechungsraum bekommt einen Kollegen, der hinfährt.
Der Grund ist historisch. Medientechnik wurde von Facility und Bau beauftragt. Deshalb sprechen die meisten Planer bis heute die Sprache des Bauprojekts und nicht die der IT.
Genau in dieser Lücke arbeiten wir
Sie wollen Ihre Besprechungsräume in die IT holen?
Mit wem wir arbeiten:
Unsere Kunden
IT Abteilungen in Konzernen und großen Institutionen
Standardisierung über viele Räume und mehrere Standorte. Unsere Ansprechpartner sind IT Leitung, Modern Workplace, Collaboration und Projektleitungen mit IT Hintergrund.
Hochschulen und Forschung
Hörsäle, Seminar- und Besprechungsräume, die einheitlich funktionieren und im Betrieb mit wenig Personal beherrschbar bleiben. Auch fünf Minuten vor der Vorlesung, ohne Anruf beim Support.
Von der ersten Entscheidung bis zum letzten Raum.
Unser gemeinsamer Prozess mit Ihnen
1.
Konzeption
2.
Pilot
Ihr erster Standort wird zur Blaupause. Das Konzept wird unter realen Bedingungen gehärtet, bevor es hundertfach ausgerollt wird. Was hier auffällt, kostet einen Raum. Was erst im Rollout auffällt, kostet das Programm.
3.
Rollout Begleitung
Wir halten die Architektur zusammen, sichern die Qualität, sorgen für Konsistenz über alle Ihre Standorte und sind da, wenn es klemmt. Wir sorgen dafür, dass an jedem Standort dasselbe herauskommt. Und wir dokumentieren so, dass Sie das Programm jederzeit selbst weiterführen können.
Referenzen
Standardisierung, beauftragt aus der IT
Über 100 Besprechungsräume und Meetingboxen für die AOK Bayern und die AOK PLUS an Standorten in drei Bundesländern. Beauftragt und ausgerollt gemeinsam mit der kubus IT, dem IT Dienstleister beider Kassen. Finalist beim InAVation Award 2023.

Konferenzzentrum für 2000 Personen
Firmeninternes Konferenzzentrum mit Räumen von 10 bis 330 Plätzen, ausgezeichnet mit dem SINUS Award. Im Alltag von zwei Mitarbeitern betrieben.
Preisverdächtiger Boardroom
Vorstandsraum auf höchstem Niveau. Hier kommen Technik, Architektur und Bedienbarkeit nahtlos zusammen.
Finalist für den InAVation Award.
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Dass sich das Gesamtkonzept, von der Raumaufteilung bis hin zu Kommunikationszonen im Flur, bewährt, zeigt sich an der hohen Auslastung von 70 Prozent bereits im ersten Jahr. Ein Herzstück des Konzeptes ist dabei die ausgefeilte Medientechnik.
Andreas Willaczek
Leiter Industrial Engineering bei Schaeffler und Bauherr des Konferenzzentrums
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In an industry crying out for standardisation, this project by Schindler proves it can be done across hundreds of different sites with minimal installation time without compromising on quality.
Paul Milligan
Redakteur des Fachmagazins InAVate
Über unsere Projekte wurde in der Fachpresse berichtet.
Presseartikel und Auszeichnungen

The Ford Model T of meeting rooms
Interview von Paul Milligan über die standardisierte Raumlandschaft der AOK.

Hauseigene Standardisierung für Medientechnik bei der AOK
Case Study zum Projekt NERO der kubus IT. Nennt IBSchindler namentlich als planerische Unterstützung.
Culture shift
Fallstudie zum Boardroom von Schaeffler Automotive Aftermarket in Langen.
Kommunikations-Zentrale mit klarem Konzept
Fallstudie zum Schaeffler Konferenzzentrum.
Über uns
Wir sind seit 2002 in der AV Branche tätig. Seit 2008 konzentrieren wir uns auf Beratung, Konzeption und Projektabwicklung, seit 2014 auf die Standardisierung von Besprechungsräumen und nahtlose Integration in die IT. Wir verstehen uns als innovative AV + IT Consultants.
Die beiden größten Programme seither: Über 100 Räume in drei Bundesländern für die größte deutsche Krankenversicherung und 500 Räume an vier Standorten für einen DAX Konzern, beide beauftragt aus der IT.
Unseren Sitz haben wir in Herzogenaurach bei Nürnberg, einen zweiten Standort in Wingst bei Hamburg. Wir arbeiten bundesweit und im europäischen Ausland.
Geschäftsführer
Bernd Schindler
B.Eng. Gebäude- und Energietechnik
Projektassistenz
Silvia Schindler
B.Eng. Wirtschaftsingenieurwesen
Zahlen
Größtes Einzelobjekt
(nur Medientechnik)
Größte Standardisierung
Größtes
Konferenzzentrum
mit Platz für:
Größtes AV Netzwerk
Humorvoll gesagt
Standardisierung ist definitiv nichts für Sie
- 1Wenn Sie Schubladen voller Adapter für ein Ordnungssystem halten.
- 2Wenn Ihre Sammlung an Fernbedienungen bereits einen eigenen Schrank hat und Sie über einen zweiten nachdenken.
- 3Wenn Sie stolz darauf sind, dass Ihre 40 Besprechungsräume 40 individuelle Lösungen sind.
- 4Wenn Sie es beruhigend finden, dass genau ein Kollege weiß, wie alles funktioniert. Er hat nächste Woche Urlaub.
- 5Wenn Sie für Ihr Leben gern reisen. Besonders dann, wenn mangels Fernüberwachung irgendwo ein Gerät neu gestartet werden muss.
- 6Wenn Sie Tickets mögen, in denen steht: Raum 3.14 geht nicht. Und sonst nichts.
- 7Wenn Sie acht Gerätegenerationen im Bestand für eine gesunde Altersstruktur halten. Acht Austauschzyklen, acht Mal Vorfreude.
Der eine Punkt, über den niemand lacht
Ein Raum, der nicht überzeugt, fällt nicht aus. Er wird nur nicht mehr gebucht. Die Leute telefonieren vom Laptop und der Raum, den Sie bezahlt haben, steht leer. Ein Ticket schreibt dafür kaum jemand.
Deshalb ist Raumauslastung die ehrlichere Kennzahl als das Ticketaufkommen. Wie hoch sie sein kann, zeigt sich, wenn das Konzept trägt.
Haben Sie ein- oder zweimal genickt und dabei gelacht? Dann nehmen Sie Kontakt mit uns auf.
FAQ
Häufige Fragen
Unser Sitz ist Herzogenaurach bei Nürnberg, ein zweiter Standort liegt in Wingst im Elbe-Weser-Dreieck zwischen Bremen und Hamburg in Niedersachsen. Die Kunden, für die wir arbeiten, haben ihre Räume ohnehin an vielen Orten. Entscheidend ist nicht, wo wir sitzen, sondern ob ein Programm über alle Standorte hinweg konsistent bleibt. Projekte im benachbarten Ausland haben wir ebenfalls begleitet, etwa in den Niederlanden, Frankreich und England.
